Geschlossene Fonds

Zusammenfassung von einigen Wichtigenarten von Geschlossene Fonds

Geschlossene Fonds – Schiffsfonds

Wer in geschlossene Schiffsfonds investiert, finanziert ein oder mehreren Seeschiffe mit, wird „Mitinhaber“ einer Schiffsgesellschaft. Den Attributen nach unterscheidet sich die Investition in Seeschiffe von der in Immobilien wenig, vor allem ist es ein anderes Objekt, das finanziert wird, sonst gelten ähnliche Konditionen der Anlage. Am Ende der Anlagezeit winken bei Schiffsfonds satte Gewinne bis zu 20%.

Geschlossene Fonds – Containerfonds

Durch Investition in einem Containerfonds beteiligt sich der Anleger an die weltweit expandierende Branche des Containerverkehrs: er „kauft“ bzw. „mietet“ Container und hat während der Laufzeit Einnahmen, die nach dem persönlichen Steuersatz zu versteuern sind. Auch hier gilt eine Mindestbeteiligung und längere Laufzeit. Nach Verkauf der Container gibt der Anleger seine Anteile ab und bekommt sein Geld zurück. Der Verkaufserlös ist zurzeit steuerfrei: die Container werden zehn Jahre lang steuerlich 100% abgeschrieben. Diese geschlossene Fonds sind sehr interessant.

Geschlossene Fonds – Immobilienfonds
Wer in Geschlossenen Immobilienfonds investiert, finanziert ein oder mehrere Immobilienobjekten mit. Dazu können sowohl Wohnimmobilien, als auch Gewerbe- oder speziell nutzbare Immobilien, z. B. Kaufhäuser, Altersheime. Der Anleger muss eine Mindestsumme längerfristig anlegen: nicht unter 10 Jahren. Ein vorzeitiger Verkauf kann nur in Sonderfällen erfolgen, wobei ein Verlust droht. Der Anleger wird an die Einnahmen durch die Nutzung der Immobilen beteiligt. Die Anteile werden nicht an der Börse gehandelt. Wie bei einer eigenen Immobilie kann der Anleger durch Abschreibungen Steuer sparen. Die anfänglichen eventuellen Ausschüttungen sind steuerfrei.

Geschlossene Fonds – Private Equity Fonds

In Privat Equity Fonds investierender Anleger finanziert einzelne Erfolg versprechende, nicht an der Börse notierte Unternehmen mit, um zukünftig von deren Erfolgen zu profitieren. Er kann eine Einmalanlage leisten, oder in Form vom Sparplan investieren. Die Laufzeiten können sehr unterschiedlich sein, das Verlustrisiko ist vorhanden. Positiv: im ersten Jahr kann der Anleger sehr viel Steuer sparen.

Geschlossene Fonds – Medienfonds

Über Investition in Medienfonds finanziert der Anleger Film- bzw. Fernsehproduktionen mit, wodurch er auch an die später eingespielten Einnahmen beteiligt werden kann. Besonderer Anreiz ist der steuerliche Aspekt, da bis zu 100% Anfangsverluste möglich sind. Die Laufzeit ist 5 – 7 Jahre, die Mindesteinlage verhältnismäßig hoch, das Verlustrisiko schwer kalkulierbar, da das Produkt von zu vielen kaum einschätzbaren Faktoren abhängt.

Die Besonderheiten der “Geschlossenen Fonds”
Bei „geschlossene Fonds“ kann der Anleger nur in vorgegebenen Zeiträumen Anteile kaufen, danach wird der Fonds geschlossen. Die Anzahl der verkauften Anteile ist begrenzt. Die Anteile werden erst nach Ende der Laufzeit zurückgenommen.

Ein besonders Interessantes Ebook von Herrn Stefan Winheller, mit dem Titel “geschlossene Fonds – Sinn oder Unsinn” stellt dieser auf seiner Homepage zur Verfügung.